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Photvoltaik

Insbesondere im Jahr 2009 erfolgte ein verstärkter Ausbau von Anlagen zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie. Die installierte Leistung betrug 2009 8.877 MWp (BMU 2010 [Vorläufige Angaben mit Informationsstand von März 2010]). Photovoltaikanlagen werden entweder auf Dächern von Gebäuden oder in Form von Freiflächenanlagen installiert. Während die Installation und Nutzung von Photovoltaikanlagen auf Gebäuden nicht zu relevanten Auswirkungen von Natur und Landschaft führen, können dagegen bei Freiflächenanlagen durchaus negative Umweltauswirkungen auftreten.
Die Installation und Nutzung von Photovoltaikfreiflächenanlagen kann zu relevanten Beeinträchtigungen des Bodens, bestimmter Arten und des Landschaftsbildes führen. Um diese Beeinträchtigungen zu vermeiden oder mindern, ist es zielführend ein System von Standards zu etablieren. Diese können sich beziehen auf die Natur, die Nutzung oder auf Verfahren und Methoden.
In der Informationsdatenbank sind die relevanten Konflikte verbunden mit der Installation und Nutzung von PV-Freiflächenanlagen sowie Anforderungen und Standards zur Vermeidung und Minderung zusammengetragen und präsentiert.
In Deutschland erhalten Photovoltaikfreiflächenanlagen eine besondere Vergütung durch das Erneuerbare Energien Gesetz. Um Beeinträchtigungen der Umwelt durch diese Anlagen entgegenzuwirken, wurde diese Vergütung von Strom an Voraussetzungen gekoppelt, die eine naturschutzbezogene Steuerung der Auswahl unbebauter Flächen ermöglichen. Demnach waren bis Juli 2010 Förderungen von Freiflächenanlagen auf Konversions- und Ackerflächen möglich. Zur Konkretisierung wurden im Rahmen eines Workshops Kriterien für eine naturverträgliche Standortwahl für PV-Freiflächenanlagen auf Acker- und Konversionsflächen diskutiert. Das Ergebnisdokument kann hier heruntergeladen werden.
Mit der „PV-Novelle“ des EEG wurden im Juli 2010 die Vergütungsregelungen für PV-Freiflächenanlagen auf bestimmten Standorten modifiziert. Somit wurde der Vergütungsanspruch für Anlagen auf Ackerflächen gestrichen. Die Vergütung für Strom aus PV-Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen wurde erweitert von Konversionsflächen aus militärischer und gewerblicher Nutzung um Konversionsflächen aus wohnungsbaulicher Nutzung. Neu eingeführt wurde der Vergütungsanspruch für PV-Anlagen, die in einer Entfernung von bis zu 110 m längs vom Fahrbahnrand von Autobahnen und Schienenwegen liegen, sowie für Anlagen in als Gewerbe- oder Industriegebiet ausgewiesenen Flächen.

 

Quellen:

BMU 2010: Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland im Jahr 2009 - Stand: 18. März 2010.

 



 

 

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