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Offshore Windenergie

Die Offshore-Windenergie soll zukünftig einen großen Beitrag der Stromerzeugung in Deutschland leisten. Entsprechend der Strategie der Bundesregierung zur Windenergienutzung auf See von 2002 sollen bis 2025 bzw. 2030 20.000 bis 25.000 MW durch Offshore-Windenergieanlagen installiert sein.

Dieser Ausbau der Windenergienutzung auf See soll umwelt- und naturverträglich gestaltet werden. Aus diesem Grund wurden bereits vor dem Bau von Windenergieanlagen in der deutschen AWZ zahlreiche Forschungsvorhaben im Hinblick auf Beeinträchtigungen der Meeresumwelt durch den Bau und Betrieb der Anlagen durchgeführt.

Aktuell sind in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone 25 Offshore-Windpark-Vorhaben genehmigt. In der Nordsee sind nun 22 Windparks genehmigt. Drei Vorhaben sind in der AWZ der deutschen Ostsee genehmigt. Für zahlreiche weitere Vorhaben liegen Anträ-ge bei der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie vor. Der Pilotwindpark Alpha Ventus ist im April 2010 offiziell ans Netz gegangen.

In der im Rahmen des Forschungsvorhabens „Naturschutzstandards Erneuerbarer Energien“ entwickelten Datenbank werden die mit der Errichtung und dem Betrieb von Windparks auf See verbundenen relevanten Konflikte dargestellt. Ausgehend von den beschriebenen Konflikten, werden Anforderungen und ggf. bereits existierende Standards zur umweltverträglichen Gestaltung der Errichtung und Nutzung von Offshore-Windparks zusammengetragen und präsentiert.

Aus Gründen der Luftfahrtsicherheit und der Sicherheit der Seeschifffahrt müssen Offshore-Windenergieanlagen mit entsprechenden Hinderniskennzeichnungen versehen werden. Es existieren Hinweise, dass das Kollisionsrisiko für Vögel und Fledermäuse durch die Beleuchtung von Windenergieanlagen verstärkt wird. Aus Sicht des Natur- und Immissionsschutzes ist es daher geboten, die Hinderniskennzeichnung so anzupassen, dass die angesprochenen Konflikte möglichst vermieden oder zumindest gemindert werden. Gleichzeitig müssen die Luftsicherheit und die Sicherheit der Seeschifffahrt aber gewährleistet bleiben. In einem Workshop mit Experten aus den Bereichen Naturschutz und Ökologie sowie Verkehr wurden naturschutzfachliche Anforderungen an die Hinderniskennzeichnung vertieft diskutiert.

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