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Geothermie

Die natürliche Wärme der Erde kann als erneuerbare Energie nutzbar gemacht werden, um Wärme zu gewinnen und Strom zu generieren. Allerdings ist dies ein in Deutschland noch recht junges und wenig erforschtes Feld. Daher wurden in den Jahren 2007 und 2008 laut Projektträger Jülich ca. 150 Projekte zur Erforschung und Weiterentwicklung dieser Technik durchgeführt und finanziert.

Aktuell sind die Kraftwerke in Neustadt-Glewe, Unterhaching und Landau die einzigen drei Geothermiekraftwerke in Deutschland, die Strom produzieren (Stand Juli 2009). Anlagen zur Wärmenutzung dagegen sind inzwischen wesentlich weiter verbreitet.

Die nutzbare Erdwärme wird nach oberflächennaher und tiefer Geothermie unterschieden, wobei die Grenze administrativ bei 400m Tiefe festgelegt wurde. Die oberflächennahe Geo-thermie bis 400m Tiefe wird aufgrund von geringen Temperaturen ausschließlich zur Wärmebereitstellung genutzt. Für die Stromgenerierung ist die im Boden enthaltene Energie oberhalb von 400m Tiefe nicht ausreichend.

Sowohl die Nutzung der oberflächennahen als auch der tiefen Geothermie machen einen Bodenaufschluss bzw. eine Bohrung erforderlich, um die im Boden gespeicherte Energie erreichbar und somit nutzbar zu machen. Dieser Eingriff in Natur und Landschaft kann negative Effekte auf die Umwelt haben, die es zu verhindern oder zu reduzieren gilt.

Im Vorhaben „Naturschutzstandards Erneuerbarer Energien“ wurde der Stand des Wissens über „Umwelteffekte der Nutzung von Geothermie“ sowie Möglichkeiten zu deren Vermeidung zusammengetragen.

Aufgrund der als wenig relevant einzustufenden Umweltwirkungen wurde die Geothermie nicht in die Informationsdatenbank aufgenommen.

Eine Übersicht über davon ausgehenden Umweltwirkungen wird im folgenden Text zum download bereit gestellt.

 

Umwelteffekte der Geothermie

 

 

 

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